
Big Data hat unsere Welt verändert: Von neuen Geschäftsfeldern und einer neuen Entscheidungsphilosophie bis hin zur Manipulation. Der Aufstieg von Big Data in den letzten Jahren könnte nicht größer sein.
Nicht nur die Bedeutung von Daten stieg demnach an, sondern auch die komplette Denkweise und Einstellung gegenüber Daten. Denn Daten werden als immaterielle Assets angesehen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie in Zukunft Ihren Sinn für die Anwendung von Big Data schärfen können. Aber schauen wir uns zuerst die Definition Big Data an.
Die triviale Übersetzung von Big Data wäre im Kontext zu kurz gegriffen. Allein ein großer Datenbestand rechtfertig nicht die Bezeichnung von Big Data.
Denn der Begriff Big Data ist in dem Fall gleichzusetzen mit Big Data Analytics, was heißt das die Auswertung und Interpretation der Daten mit in der Definition mitberücksichtigt werden müssen.
Ferner sind es 3 konkrete Eigenschaften (3-V-Modell), die die Definition Big Data ausmachen.
Unter Analytics versteht man das Erkennen von Zusammenhängen, die Einordnung in Mustern oder Ableitung von Bedeutungen und Vorhersagungen. Mittels sogenannten Dashboards werden die Daten anschaulich visualisiert und in eine Logik gebracht.
Google Analytics ist ein einfaches Bespiel wie Daten in Struktur gebracht werden und verständlich für den User ausgespielt werden können. Auch wenn Sie bis dato nicht mit diesem Tool gearbeitet haben, wird es Ihnen nach kurzer Zeit einfach Fallen, aus den „geordneten“ Daten, Interpretationen für den Erfolg Ihrer Website zu formulierten.
In diesem Zusammenhang tauchen oft auch die Begriffe Data Mining oder Text Mining auf, was genau auf das Vorhersagemodell von Big Data basiert.
Zugegeben, verwenden Unternehmen Datenmodelle schon seit Jahrzehnten. Der Grund für die zunehmende Wichtigkeit von Big Data resultiert ganz einfach aus der Verfügbarkeit der Daten. Auch hier haben wir in den vergangenen Jahren ein exponentielles Wachstum erlebt.
Resultierend daraus wiederrum entstanden neue Technologien und Tools, welche Unternehmen nun besser in ihren Entscheidungen unterstützen können. Software-Unternehmen, die Business Itelligence Lösungen anbieten oder beispielsweise die Einführung eines Date Warehouse‘s ermöglichen, sind aktuell enorm gefragt.
Nicht nur die Bedeutung von Big Data nahm in der letzten Dekade zu, sondern auch der komplette Blick auf Daten hat sich verändert - wie wir mit diesen umgehen. Im Folgenden beschreiben wir, inwiefern Daten als solche einen Veränderungsprozess durchlaufen sind und was wir bei der Verwendung beachten sollten.
Früher galt die Datengenerierung innerhalb eines Unternehmens als sehr teuer. Denn die Möglichkeiten der Erhebung insbesondere von Kundendaten waren sehr begrenzt und häufig mit hohen Softwarekosten verbunden.
Erst seitdem ganze Abteilungen sich mit Online-Marketing beschäftigen, begann die Flut der Daten. Daten werden heutzutage ständig und überall erhoben werden. Und damit ist nicht nur gemeint, dass das Kundenverhalten auf Webseiten getrackt wird.
Neue Unternehmen sind entstanden die sich lediglich mit der Datengenerierung beschäftigen und teure Datenanalyse, beispielsweise an Hotelbetreiber verkaufen, damit diese Ihre Preise entsprechend der Nachfrage planen können.
Das spielt auch deshalb keine Rolle mehr, da das Speichern und Verwalten von Bid Data keinerlei Herausforderungen mehr darstellen. Denn was zu Beginn nach einem großen Daten-Chaos aussehen kann, kann mittels professioneller Aufbereitung zu wertvollen Informationen führen.
Das Mindset gegenüber Big Data hat sich darin verändert, dass selbst unstrukturierte Daten zunehmend nutzbar sind und einen sehr großen Wert darstellen.
Denken Sie also das nächste Mal, wenn Ihnen Daten als unnütz erscheinen, daran, ob diese doch in irgendeiner Weise für andere Zwecke verwendet werden können.
Das ist die Herausforderung unserer Zeit. Denn um aus Daten, diese wertvollen Informationen schöpfen zu können, Bedarf es erheblichen Aufwand und Technik.
Die Schwierigkeit liegt darin Daten aus unterschiedlichsten Bereichen und Disziplinen miteinander zu verbinden. Zu Verdeutlichung die Gegenüberstellung von früher vs. heute:
Nur so ist eine datenbasierte Entscheidungsfindung zu gewährleisten.
Ziel ist weiterhin, mit den aus der Datenanalyse gewonnenen Erkenntnissen Unternehmensprozesse zu optimieren. In vielen Bereichen von Unternehmen ist eben durch Big Data der Automatisierungsgrad enorm gestiegen, was zum Beispiel zur Zeitersparnis von Mitarbeitern führte.
Genau das wird in Zukunft im Big Data Umfeld immer mehr eine untergeordnete Rolle spielen.
Denn speziell die obersten Management-Etagen sind darin interessiert, Ihre Entscheidungen mittels dieser Datenanalysen zu treffen und zu rechtfertigen. Die Ausseinandersetzung mit Big Data sollte demnach für jedes Unternehmen auf der Tagesordnung stehen. Der Aufstieg von Big Data wird mit Sicherheit in den nächsten Jahren weitergehen.
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